Wir betrachten die Stellenmehrung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit immer noch sehr kritisch.

Obwohl wir immer wieder öffentlich – auch von der CDU-Fraktion an den Pranger gestellt und gar als Feinde des BdS bezeichnet werden, halten wir an unserer Linie fest: 80.000 Euro für eine neue Stelle kommt den Mitgliedern des BdS gar nicht zugute. Die meisten Projekte sind davon überhaupt nicht direkt betroffen. Eine ominöse Streichliste, die dem GR denkbar knapp, einen Tag vor der Sitzung vorgelegt wurde, hilft uns nicht weiter. Sie muss mit Zahlen unterfüttert werden bevor man darüber diskutiert. Wir glauben nicht, dass Projekte wie die Weihnachtsbeleuchtung oder ähnliches von der Schaffung einer neuen Stelle abhängig sind. Andere Dinge wie die Vermarktung des Siebenmühlentals oder Open-Air-Kino-Events bringen unseren Einzelhändler leider auch nicht mehr Kundenfrequenz. Das ist es aber was wir brauchen.

Wir könnten Sachmitteln und Projektkosten, die den Gewerbetreibenden direkt zu Gute kommen sofort zustimmen. Aber brauchen wir immer mehr Werbung für Touristen, Hotels, usw. ? Wo bleibt der Schulterschluss mit den Ortsansässigen ? Wir werden im neuen Jahr hierzu das Gespräch mit dem BdS suchen. Denn: wir lehnen Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing nicht ab. Aber auf manches Projekt, auf manch gut gemeinte, aber sicher auch zuviel gedruckte Prospekte oder Broschüren kann sicher verzichtet werden. Dann wären die Kosten wieder drin.


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