Fraktion und Verein empfangen den Landesvorstand anlässlich des Freie Wähler Tags in Leinfelden-Echterdingen
Anlässlich des „Freien-Wähler-Tages“ am vergangen Samstag im Panoramasaal der Filderhalle, luden Fraktion und FW-Stadtverband bereits am Freitagnachmittag den Freie-Wähler Landesvorstand im Anschluss an seine Vorstandssitzung zu einer Führung durch die Sammlung Froehlich und die Firma JW Froehlich im Leinfelder Industriegebiet ein. Beide Führungen stießen auf große Resonanz und Begeisterung. „Ein derartiges Rahmenprogramm auf höchstem künstlerischem und technischen Niveau habe man so noch nie erlebt“, so Freie Wähler Landesvorsitzender BM a.D. Wolfgang Faißt. Unser Großer Dank gilt Herrn Daniel Ludin, der uns die Einblicke in sein Unternehmen und die Stiftung ermöglicht hat.

Unter sachkundiger Führung der Kunsthistorikerin erhielten wir einen beeindruckenden Einblick in die Sammlung Froehlich, die im neu errichten Kunstgebäude, welches von der berühmten Architektin Gabriele Glöckler, die auch für den Erweiterungsbau der Leipziger Nationalbibliothek verantwortlich zeichnet, an der Leinfelder Kohlhammerstraße im neuen Stadtquartier Schelmenäcker entworfen wurde. Den Impuls für die Sammelleidenschaft von Anna und Josef Froehlich gab der auf der documenta 1982 ausgestellte Friedenshase von Joseph Beuys. Die Begegnung mit dem Aktionskünstler prägte die Ausrichtung der Sammlung maßgeblich. Von Sigmar Polke bis Gerhard Richter, über Donald Judd bis Andy Warhol sind vorwiegend deutsche und amerikanische Künstler vertreten.

Bei der anschließenden Führung durch CEO Daniel Ludin erfuhren wir auch für uns bislang unbekannte Einblicke in die Arbeit der Firma JW Froehlich, einem hochspezialisierten Maschinenbauunternehmen, das vor allen Dingen Dichtheits- und Funktionsprüfungen für Motoren – zunehmend Elektromotoren – Batterien und End-of-Line Tests durchführt. Das Unternehmen hat sich auf diesem Gebiet seit seiner Gründung 1965 zu einem der Weltmarktführer entwickelt und gilt als ein „Hidden Champion“. Ludin verdeutlichte aber auch, vor welchen Herausforderungen die Industrie, der Mittelstand und auch die Politik aktuell stehen. Der auch als Vorsitzender unserer Industrie-und Wirtschaftsvereinigung agierende CEO richtete einen eindringlichen Appell an uns, zum Abbau von Bürokratie. Nur 15% arbeite seine Belegschaft am Produkt und am Kunden, der Rest der Zeit müsse für sinnlose Vorschriften und Dokumentation aufgebracht werden, darunter leide die Wettbewerbsfähigkeit.





