Ablehnung der VKS-Vorlage sorgt für Verärgerung in der Verwaltung

So stand es am 14. Juni in der Filderzeitung. Wir können hierzu nur noch einmal sagen, dass wir vollständig mit der SPD-Fraktion – wie im letzten Amtsblatt zu lesen war – übereinstimmen. Mit großer Mehrheit wurde im VKS mit den Stimmen der CDU, der LE-Bürger/FDP, der SPD und unserer Fraktion die genannte Vorlage zurückgewiesen. Lediglich die Grünen sprachen sich dafür aus und warfen uns durch ihre Fraktions-Vorsitzende in der Sitzung eine „Luxusdebatte“ vor. Wie mehrfach berichtet, wollte die Verwaltung einen dreigruppigen Kindergarten in den ehemaligen Räumen der Musikschule im Erdgeschoss und Keller in der Stadionstraße durch erneute Anmietung unterbringen. Die Argumente gegen diesen wirklich unhaltbaren Vorschlag führten zur Ablehnung der Vorlage. Über 900.000 Euro für Umbau und Miete für 5 Jahre, die Raum-Planung so gut wie fertig, mit den Vermietern war schon weitgehend alles besprochen, eine Genehmigung vom KVJS lag vor – auch ohne Außenbereich – man reibt sich verwundert die Augen. Wir fragen uns schon auch, wie die SPD, wie man jetzt von Verärgerung sprechen kann. Verärgert müssten eigentlich wir Gemeinderäte sein, die man vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Als alternativlos wurde der Vorschlag von der Verwaltung präsentiert. Mitdiskutieren unerwünscht, Zustimmen, Abnicken, fertig – so hatte man sich das wohl in der Verwaltung vorgestellt. Dass wir aber gerne nach bestmöglichen Lösungen im Interesse der Kinder suchen und beileibe keine Luxusdebatten führen, dürfte den Zuhörern der Debatte sicher aufgegangen sein. Wir wissen, dass wir vom Bedarf überrollt werden und fordern deshalb die Stadt auf, langfristige, tragfähige Lösungen zu präsentieren. Für den kurzfristigen Bedarf haben wir inzwischen gegenüber dem zuständigen Sozialbürgermeister Dr. Kalbfell konkrete Vorschläge für bessere Standorte gemacht. So hat sich am vorvergangenen Montag unser Fraktionsvorsitzender Dr. Huber die Zeit genommen und gemeinsam mit Dr. Kalbfell einen Ortsrundgang zu Fuß und per Fahrrad gemacht, um unsere Standortvorschläge zu verdeutlichen. Wir hoffen, dass dies hilft, kurzfristig Lösungen zu finden. Denn eines muss doch auch klar sein: wenn man vor 2 Jahren Container kauft, sollten diese doch an anderer Stelle wieder nutzbar sein – sonst hätten wir ja die Systemelemente umsonst erworben! Und: bessere Standorte als in der Stadionstraße gibt es auch in Echterdingen zu Hauf !


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