Trauer um Karl Klein

Die Freien Wähler Leinfelden-Echterdingen trauern um ihr langjähriges Mitglied, Altstadtrat Karl Klein aus Echterdingen, der am vergangenen Dienstag, 15.12.2015, im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Karl Klein gehörte als Stadtrat dem Gemeinderat der Stadt Leinfelden-Echterdingen von 1975 bis 1989 an. Vor der Stadtgründung war er bereits von 1968 bis 1975 Mitglied des Gemeinderats in der damals noch unabhängigen Gemeinde Echterdingen. Als Gründungsmitglied des Vereins der Freien Wähler und als langjähriger Vorstand trug er wesentlich zur Entwicklung der Freien Wähler in Leinfelden-Echterdingen bei. Sein Engagement bildete die Grundlage für die Fortentwicklung der FUW, der „freien unabhängigen Wählergemeinschaft“ zu den heutigen Freien Wählern, einer der stärksten Gruppierungen im Gemeinderat unserer Stadt. Karl Klein hat als Architekt mit großem technischen Sachverstand und als Mitglied des technisches Ausschusses wesentlich zum Gelingen zahlreicher Neubauprojekte beigetragen. Beispiele seines beruflichen Schaffens sind die Schulneubauten der Goldwiesenschule und des Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasiums sowie des Hallenbads Echterdingen. Aber auch die Ortskernsanierungen in den 80iger Jahren wurden maßgeblich durch ihn geprägt. So entstanden entlang der Hauptstraße in Echterdingen zahlreiche neue Wohn-und Geschäftshäuser, die das Stadtbild einer modernen, zeitgemäßen Stadt wesentlich prägten und die Entwicklung vom ehemals landwirtschaftlichen zum industriellen Dienstleistungs-Standort charakterisierten. Beispielhaft soll hier nur der Neubau der Echterdinger Bank in der Hauptstraße 48 und der im Rahmen der Ortskernsanierung entstandene Wohn-und Geschäftskomplex „Kurioser Hof“ erwähnt werden. Sein Hauptaugenmerk galt stets einer maßvollen und harmonischen Entwicklung der Stadt sowie dem Erhalt der historisch gewachsenen Ortskerne und Stadtbilder. Unvergesslich bleibt uns neben seiner großen Schaffenskraft und seinem Tatendrang, sein Witz und sein Humor, mit dem er Fraktions- und Gemeinderatssitzungen, Mitgliederversammlungen und Ausflüge stets bereicherte. Von seiner großen Erfahrung konnten wir immer profitieren. Trotz schwerer Krankheit in den letzten Jahren, ließ er es sich nicht nehmen, bei allen Veranstaltungen teilzunehmen, sofern dies sein Gesundheitszustand erlaubte. Dabei war er immer wieder Ansprechpartner, Berater und Freund, der mit  Witz und Charme unverkennbar seine Handschrift einbrachte. Wir sind sehr traurig, dass wir ihn verloren haben, aber dankbar, dass er sich so für uns eingesetzt hat. Unser Mitgefühl gilt seinen drei Söhnen mit ihren Familien. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


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